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Polizei schlägt zu: – Zwei Säure-Einbrecher auf Flucht durch NÖ erwischt
Seit Jahren treiben sie in Wien ihr Unwesen und knackten seit 2022 knapp 150 Wohnungen mit giftiger und ätzender Salpetersäure. Nun kann die Polizei einen ersten großen Erfolg vermelden: Zwei Georgier gingen ins Netz, nachdem sie im dritten Bezirk auf frischer Tat bei einem versuchten Coup überrascht wurden.
Die Serie an unheimlichen und äußerst ungewöhnlichen Einbrüchen in der Bundeshauptstadt läuft nun schon seit mehr als vier Jahren. Der Modus Operandi der georgischen Säurebande ist dabei immer gleich: Erst werden Häuser – beinahe ausschließlich jene mit einer Bauweise der 60er- und 70er-Jahre – ausspioniert und stockwerksweise mit hauchdünnen Kleberfäden am Türrahmen markiert. Durch die Fäden wissen die Einbrecher genau, wer gerade im Urlaub weilt und wer nicht. Eine Masche, die vor allem in klassischen Urlaubszeiten wie aktuell großen Erfolg hat.
Säure-Einbrecher schlagen wieder zu – zwei neue Fälle
Die Serie mysteriöser Säure-Einbrüche in Wien reißt nicht ab. Jetzt wurden zwei weitere Fälle in Ottakring entdeckt – die Polizei warnt eindringlich davor, verdächtige Flüssigkeit an Türschlössern zu berühren.
Am Samstag bemerkte ein Bewohner eines Mehrparteienhauses in der Degengasse Beschädigungen und Flüssigkeitsrückstände an den Schlössern von zwei Wohnungstüren. Er verständigte daraufhin die Polizei.
Beamte der Polizeiinspektion Rötzergasse untersuchten die beiden Türen und stellten entsprechende Spuren an den Schlössern fest. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand dürfte es sich bei der Flüssigkeit um Salpetersäure handeln.
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